Domestizierte (halbwilde) Rene in Jotunheimen

In Ostjotunheimen leben domestizierte Rentierherden, wobei die Tiere bei dem jahreszeitlichen Wechsel der Weidegründe immer noch weitgehend den alten Wanderrouten der damals hier lebenden Wildrene folgen.
a

Menü

NN_logo_Dovrefjell_nasjonalparkstyre_svart

Kontakt

Nasjonalparkstyret for Jotunheimen og Utladalen
Statsforvaltaren i Innlandet
Postboks 987
NO-2604 Lillehammer
E: sfinpost@statsforvalteren.no

M

Meny

Domestizierte Rene sind nicht besonders scheu, und kleinere Herden können verhältnismäßig häufig auf Wanderungen im östlichen Jotunheimen angetroffen werden. Zum Weiden benötigen die Tiere jedoch Ruhe, weshalb Sie den Tieren gegenüber rücksichtsvoll auftreten und unnötige Störungen vermeiden müssen. Vor allem zur Kalbungszeit sind die Tiere sehr störungsanfällig. Bitte respektieren Sie die Leinenpflicht für Hunde und gehen Sie den Herden nicht nach.

Zwei Rentierzuchtgesellschaften haben eine Konzession für Rentierhaltung im östlichen Jotunheimen: Lom Tamrein AS und Vågå Tamrein AS. Sie behalten je rund 2400 Tiere in der Winterherde. Mit den im Frühling zugeborenen Kälbern können somit im Sommer bis zu 7000-8000 Rentieren in Ostjotunheimen und Umgebung weiden.

Domestizierte (halbwilde) Rene in Schnee.
Domestizierte (halbwilde) Rene

Almwirtschaft

Die Landwirtschaft in den Bergdörfern ist seit jeher auf entlegene Weidegründe angewiesen. Mit der Rentierhaltung konnte man die kargen Ressourcen sogar noch besser nutzen.

Die Rentierzuchtgesellschaft Lom wurde 1926 gegründet, Vågå im Jahr 1942.

Durch einen gut organisierten Weidebetrieb ist es den Gesellschaften gelungen, die Rentierzucht dem stetig zunehmenden Zustrom von Wanderern in Jotunheimen anzupassen. Für viele Wanderer wiederum ist eine Begegnung mit Rentieren unterwegs ein echtes Highlight!

Im Norwegischen Gebirgsmuseum (Norsk Fjellsenter) in Lom können Sie mehr über die Rentiere erfahren.

Rentierzuchtgesellschaft Lom tamreinlag

Rentierzuchtgesellschaft Vågå tamreinlag